Wie oft sind Kontrolltermine bei Typ-2-Diabetes notwendig?
Wie häufig Kontrolltermine erforderlich sind, hängt von der individuellen Situation ab. Es gibt keine feste Regel, die für alle Menschen mit Typ-2-Diabetes gleichermaßen gilt.
Bei stabil eingestellten Patienten reichen häufig Kontrollen alle drei bis sechs Monate aus. Dabei werden unter anderem der HbA1c-Wert, die Blutzuckereinstellung, das Gewicht, der Blutdruck und mögliche Nebenwirkungen der Medikamente überprüft.
Nach einer Therapieumstellung oder bei neu diagnostiziertem Diabetes können zunächst häufigere Termine sinnvoll sein. Dadurch lässt sich besser beurteilen, ob die gewählte Behandlung den gewünschten Erfolg bringt.
Zusätzlich sollten regelmäßige Untersuchungen auf mögliche Folgeerkrankungen erfolgen. Dazu gehören insbesondere:
- Kontrollen der Augen (Augenarzt jährlich)
- Kontrollen der Nieren (Laborwerte einschließlich Urin)
- Untersuchung von Nerven und Füßen (zunächst Hausarzt)
Eine kontinuierliche Diabetesbehandlung kann dabei helfen, den Blutzucker dauerhaft gut einzustellen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.